Whiskey als Geldanlage

Lohnt sich Whiskey als Wertanlage?

Vielleicht wundern Sie sich, dass die Frage, ob sich Whiskey als Geldanlage lohnt, hier im Blog vermeintlich schon wieder gestellt wird. Denn das Thema der Website ist ja vermeintlich gerade „Whiskey als Geldanlage“, so dass es ja um nichts anderes geht. Vielleicht ist Ihnen aber auch sofort aufgefallen: In diesem Beitrag heißt es ausnahmsweise nicht Whisky, sondern Whiskey.Es soll also die Frage diskutiert werden, ob es sich lohnt, in Whiskey zu investieren. Doch der Reihe nach.

Whisky oder Whiskey – gibt es da einen Unterschied?

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„Whiskey“ meint häufig Destillate irischer bzw. US-amerikanischer Herkunft.

Viele werden es bereits wissen, manche vermutet haben. Neben der Schreibweise gibt es im allgemeinen Sprachgebrauch tatsächlich einen Unterschied zwischen den beiden Wörtern Whisky und Whiskey. Unter „Whisky“ versteht man überwiegend Destillate schottischer Herkunft. „Whiskey“ hingegen meint häufig Destillate irischer bzw. US-amerikanischer Herkunft. Man munkelt, dass bis über das Ende des 19ten Jahrhunderts hinaus das „flüssige Gold“ noch in allen produzierenden Ländern als Whisky bezeichnet wurde. Irgendwann gingen dann Destillierien in Irland dazu über, ihre Destillate Whiskey zu nennen. Dies, um sich von der Konkurrenz aus Schottland erkenbar abzusetzen. Wird also von einer Whiskey Geldanlage gesprochen, ist vermutlich eine Investition in irischen Whiskey bzw. US-amerikanischen Whiskey und nicht in schottischen Whisky (Scotch) gemeint.

In Whiskey investieren?

Die irischen und US-amerikanischen Brennereien haben hervorragende Whiskeys im Programm. Es gibt zudem weltweit auch zahlreiche Liebhaber US-amerikanischen Whiskyes. Und über Geschmack lässt sich bekanntlich immer auch sreiten. Vor diesem Hintergrund lassen beispielsweise auch mit einer Investition in US amerikanischen Bourbon sicherlich gute Ergebnisse erzielen. Denn wo eine Nachfrage besteht, sind auch bedeutende Wertsteigerungen möglich. Gleichwohl lässt sich aber wohl die Behauptung aufstellen, dass der Markt für Single Malt Scotch (also für Wisky ohne „e“) der größere Liebhabermarkt ist und sich dort mit einer Investition in flüssiges Gold eher „hochprozentige“ Wertsteigerungen erzielen lassen. Dies insbesondere in mittel- bis langfristiger Hinsicht. Bei einer geplanten Anlage in Hochprozentiges sollte aber auch Whiskey nicht völlig außer Acht gelassen werden. Beispielsweise kann eine Investition in einen seltenen Bourbon Whiskey für Anleger durchaus interessant sein kann. Wie immer kommt es auf ein gutes Händchen bei der Auswahl und das entscheidende Quentchen Glück an.